SBBZ-Lernen

Schulprofil

Aktiv zur eigenen Stärke

…ist der Leitsatz unserer Schule. Er ist das Leitbild für alle Inhalte. Er ist richtungsweisend für die Bestandteile des Schulkonzepts und des schuleigenen Curriculums.
Wir verstehen uns als eine Schule, die "Hilfe zur Selbsthilfe" bietet.

Die Eichendorff-Schule ist keine Einbahnstraße, sondern begleitet die Kinder und Jugendlichen so lange diese unsere Hilfe brauchen, in der Art, wie sie unsere Hilfe brauchen.

Schuleigenes Curriculum

Aus dem Angebot des Bildungsplans entwickeln wir gemeinsam…

…Handlungsfelder: Wir definieren sie als strukturierte Arbeitsschwerpunkte über einen längeren Zeitraum. Diese ermöglichen das Lernen durch konkretes Tätigsein unserer Schülerinnen und Schüler in konkreten Situationen.
Unser Schulalltag ist bestimmt durch schulisch definierte Aktionsbereiche, die einen Beitrag zur aktuellen und zukünftigen Teilhabe und Lebensbewältigung unserer SchülerInnen leisten.
Die Teilhabe ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben, frei gestaltet durch den Menschen, anhand seiner eigenen Ziele.

…Aktionsbereiche: Sie konkretisieren unsere Handlungsfelder thematisch.
Bei der unterrichtlichen Umsetzung der Themen sind uns besonders wichtig: Die Sicherung des Schriftspracherwerbs, mathematische Grundkenntnisse und andere fachspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten.

...die Berufsorientierung: Als wesentlicher Aspekt eines selbstbestimmten Lebens kommt der Berufsorientierung eine besondere Bedeutung zu.
Deshalb führen wir ab der achten Jahrgangsstufe jährlich zwei Praktika von zwei Wochen Dauer durch, die sorgfältig vor- und nachbereitet werden.
Der individuelle Bedarf der Schülerinnen und Schüler wird dabei besonders berücksichtigt.

So können die Jugendlichen in den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft Erfahrungen sammeln und so einen Beruf oder ein Berufsfeld finden, der ihren Interessen, ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten entspricht.
Dabei werden sie von den Lehrkräften unterstützt, die als ständige Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler und die Betriebe die Praktika begleiten.

Dem Zweck dieser beruflichen Orientierung dienen auch die ab der achten Klasse, zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit, den Eltern, den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern durchgeführten Planungsgespräche für die Berufswege der Schülerschaft.
Hier werden die kommenden Möglichkeiten einer beruflichen Eingliederung und den eventuell notwendigen Unterstützungssystemen besprochen.


Schulhistorische Eckpfeiler

  • 1953  Edmund Schweizer gründet die "Hilfsschule Rheinfelden"
  • 1953 – 1959   E. Schweizer ist erster Schulleiter in der Baracke beim FC-Stadion
  • 1956  Umzug in den Keller der Volksschule (Schillerschule)
  • 1960 – 1984  Fridolin März ist Schulleiter der Hilfsschule mit Klassenräumen; zunächst im Keller der Schillerschule, ab 1973 in der eigenen Schule
  • 1965  "Schule für Lernbehinderte“ ist die neue Bezeichnung für die bisherige "Hilfsschule"
  • 1973 Neues Schulgebäude an der Adolf-Senger-Straße 8; Erstbezug und Namensgebung als "Eichendorff-Schule Rheinfelden“
  • 1985 – 2008 Werner Beck ist Schulleiter
  • 1991 "Förderschule“ wird die offizielle Bezeichnung dieser Schulart
  • 2008 – 2011 Rudolf Schick ist Schulleiter
  • 2012 – 2019 Wolfgang Schwander ist Schulleiter
  • 2016 "Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen (SBBZ-L)“ wird die neue Bezeichnung für die bisherige "Förderschule"
  • Seit 2019 Volker Koch ist Schulleiter